pi Kromfohrländerzucht

20.07.20

Ein neues Kapitel in der Geschichte der Weberkarde-Kromfohrländerzucht liegt in der Schublade. Noch ist alles graue Theorie, dieser sind allerdings sehr, sehr viele Gedanken vorausgegangen. Wie schon bei der Kromudelzucht wird erst die Zeit weisen, ob ich die Schritte in die richtige Richtung setze.

Jede Zuchtvariante hat ihre Vorzüge und Tücken. Es ist nicht immer der bequemste oder schnellste Weg, der für mich zählt, sondern eher, wie gut man am nächsten Etappenstopp beieinander ist, um sein Ziel in Höchstform zu erreichen. Leider ist man, wenn man mit Kromfohrländergenen im Ränzlein lospilgert, nicht gerade mit üppigem Gepäck ausgestattet und muss mit dem vorlieb nehmen, was man hat. Sinn der Reise ist es, vielfältige gute Gene einzusammeln, um den Hunden aus unserer Zucht die Chance auf ein möglichst gesundes Leben zu bieten.

Für diese Reise gibt es keine genaue Landkarte, sondern nur grobe Hinweise, egal, welchen Weg man einschlägt. So ein Unterfangen beinhaltet also immer das Risiko, auf dem Holzweg zu sein, in eine Sackgasse zu geraten, Wegweiser zu übersehen oder ganz einfach auch vom Pech verfolgt zu werden. Oder im Umkehrschluss, vom Glück gesegnet zu sein, trotz mancher Nebelbank, dunkler Pfade und missgünstiger Menschen sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und -und das ist das Schwierigste- den Mut und die Zuversicht zu behalten, wenn es Rückschläge gibt.

Viele Wege führen nach Rom, wie man so schön sagt. Was dieses pi bedeuten soll und für welchen Weg in der Zucht ich mich vorerst entschieden habe, möchte ich in der nächsten Zeit niederschreiben, um den Menschen, die sich für unsere Hunde interessieren, eine Orientierung zu geben.

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