L-Wurf

Unsere Interessentenliste für diesen Wurf ist bereits übervoll, wir können daher keine weiteren Bewerber mehr annehmen!

 

Der L-Wurf ist für Juni/Juli 2021 geplant, da wir die nächste Läufigkeit im April erwarten. Mit unserer Milli haben wir das erste Mal einen Kromudel als Zuchthündin. Wenn alles so klappt, wie wir es uns wünschen, kommt mit diesem ersten F2-Wurf die Fortsetzung unseres kleinen Einkreuzprojekts zur Welt. Die Idee dahinter können Sie hier entdecken: pi Kromforländerzucht.

Mit Hilfe von kundigen Heinzelmännchen habe ich als Papa für den ersten pi Kromfohrländer-Wurf einen reinrassigen Kromirüden für Milli gefunden. Nicht irgendeinen, sondern einen, der wirklich gut zu ihr passt. Sowohl verwandtschaftlich als auch gesundheitlich. Der Rüde hat bereits bezaubernden, gesunden Nachwuchs und ist selbst schon im mittleren Alter, und das bei bester Gesundheit. Die Nachkommen der beiden werden trotz 75% Kromfohrländeranteil in den ersten 5 Generationen keinen einzigen gemeinsamen Vorfahren haben. So etwas ist direkt eine kleine Sensation für mich. (Selbst der RZV, der immer noch die allermeisten reinrassigen Zuchthunde unter seinen Fittichen vereint, hat die Zuchtbestimmungen geändert und erlaubt jetzt wieder Verwandtschaft bereits in der 3. Generation, weil sonst kaum noch Zuchtpartner zu finden wären.) Ein wenig Bonusmaterial optischer Natur kommt auch noch mit dazu, denn die Welpen werden alle kurzhaarig, rau und (statistisch) zu 75% dunkel geboren, also mit kräftig rotbrauner Farbe und schwarzer Nase (wobei ich die hell geborenen Kromis ganz besonders liebe, sie haben für mich etwas Feenhaftes an sich). Und für den Fall, dass die beiden sich nicht mögen, gibt es noch einige feine Rüden in Reserve, die eine ähnlich gute verwandtschaftliche Konstellation bieten.

Januar 2021

Da sowohl mein Erstwunschrüde als auch die Ersatzrüden alle in Deutschland stehen, ist es Stand Januar 2021 nicht sicher, ob ich wegen der Corona-Situation im Frühling dorthin zum Decken werde fahren können. Ich muss ja nicht nur die Grenze passieren und ohne Quarantäne meinen Weg fortsetzen können, sondern auch essen, übernachten etc. Und das für mehrere Tage, da alle in Frage kommenden Rüden ca. 800-1000km weit entfernt sind. Und nachher kann ich es mir auch nicht erlauben, mich in Quarantäne zu begeben, mein Arbeitgeber würde mir aufs Dach steigen. Deshalb habe ich mich in der letzten Zeit mit einem Plan B beschäftigt. Erfreulicherweise steht mir nun auch hier in Österreich ein ganz großartiger Rüde zur Verfügung. Er ist noch jung und ich hätte ihn mir deshalb eher gerne für einen späteren Wurf aufgehoben. Ein älterer Rüde, der gesund ist, Erfahrung beim Decken und gesunden Nachwuchs hat, ist für eine kleine Jungfrau immer die Optimalbesetzung. Aber sollte die Pandemie kein normales Reisen möglich machen, ist er eine hervorragende Alternative. Gesundheitlich und verwandtschaftlich würde diese Verpaarung mindestens genauso gut dastehen. Lediglich bei der Optik gäbe es das “Risiko”, dass zwar alle Welpen kurzhaarig würden, aber statistisch zu 25% bartlos blieben. Also so ziemlich die geringste meiner Sorgen. Falls also dieser Rüde zum Zug kommt, sollten Interessenten grundsätzlich damit klar kommen, dass ihr Hund evtl. keinen Bart bekommen könnte.

März 2021

Es wird nicht gescheiter, die Coronainfektionen steigen, statt zu sinken. Es sieht nicht nach baldiger Reisefreiheit ohne Einschränkungen aus. Nach wie vor wäre es unser Plan, nach Deutschland zu unserem ausgesuchten Rüden zu fahren, aber von dieser Idee beginne ich mich langsam innerlich zu verabschieden. Es wird mit jedem Tag wahrscheinlicher, dass wir unseren netten Rüden hier in Österreich besuchen werden, wenn Milli soweit ist.

Und nett ist er, richtig, richtig nett. Wir haben ihn vor kurzem persönlich kennengelernt, die Milli und ich, und wir waren beide total begeistert. Die Hunde haben sich auf Anhieb blendend verstanden, haben miteinander getobt und gespielt und der junge Mann hat seinen Charme spielen lassen, seiner neuen Freundin die Öhrchen geputzt und ihr galant den Hof gemacht. Zu mir war er sehr freundlich und offen, und ausgesprochen hübsch ist er auch noch. Ich habe selten einen so gechillten, souveränen und lieben Kromirüden erlebt. Dieser junge Mann ist einfach großartig.

Sollte uns das Reisen nach Deutschland verwehrt bleiben, dann sehe ich das einfach als Fügung des Schicksals an. Und wenn nicht, dann freuen wir uns auf einen späteren Wurf mit ihm.